Gesundheitsstörungen durch Handys?

Beschwerden über Gesundheitsstörungen durch Handys und Mobilfunkanlagen sind weitaus seltener als vermutet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums. Während das Bundesamt für Strahlenschutz bislang von bis zu sechs Prozent so genannter Elektrosensibler in der Bevölkerung ausgeht, ergab die Modell-Studie des Mainzer Ministeriums mit dem Titel „Mainzer EMF-Wachhund“ erheblich geringere Betroffenenzahlen.

Danach haben von Oktober 2003 bis Ende 2004 bei einer Internet-Meldestelle des Ministeriums lediglich 189 Menschen aus Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg über körperliche oder psychische Beeinträchtigungen durch elektromagnetische Felder (EMF) geklagt. Eine gleichzeitige flächendeckende Befragung in zwei Mainzer Stadtteilen mit mehr als 10.000 Einwohnern erbrachte nur 46 Beschwerden. Als häufigste Symptome wurden Kopfschmerzen, Übelkeit, Müdig- und Mattigkeit genannt. Die Studie wurde vom rheinland-pfälzischen Umweltministerium mit insgesamt 220.000 Euro unterstützt.

Mehr zum Thema finden Sie unter: Abschlussbericht Mainzer EMF-Wachhund (PDF)

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